Gibt es ein „Gut“ und ein „Böse“?

Es gibt zwei Möglichkeiten, sich dem Thema Frieden auf Erden zu nähern. Auf der einen Seite kann versucht werden, die kulturellen und historischen Hintergründe für Konflikte und Kriege zu verstehen, um anschließend nach einer friedlichen Lösung am Verhandlungstisch zu suchen. Andererseits lassen sich Kriege und Konflikte unterstützen oder einseitig lenken, um eigene wirtschaftliche und politische Interessen zu verfolgen. 

Die erste Variante, nämlich der Versuch, die Situation zu verstehen, soll mit armedornot.com unterstützt werden. Hintergrundberichte zu Krisen und Regionen, historische Einordnungen und wissenschaftliche Fakten stehen im Vordergrund – einer anschließenden zivilisierten Diskussion wird eine Plattform geboten.

Die zweite Variante kennt man zur Genüge aus den Weltnachrichten. Vermeintlich zivilisierte Nationen vertreten ihre geo-politischen und wirtschaftlichen Interessen in ärmeren Ländern und unterstützen Regime und/oder Rebellen in verschiedenen Regionen der Welt mit Waffen und Geld. Auch hierüber darf nicht geschwiegen, sondern muss offen und unabhängig berichtet werden.

Die Vereinten Nationen, die Nato und zahlreiche NGOs setzen sich weltweit für den Frieden ein und informieren über Missstände. Der Umgang mit den aufgezeigten Sachverhalten ist allerdings schwierig. Zu viele Krisen, zu wenig Helfer, zu wenig Geld und zu viele Interessen – alles verhindert eine schnelle Lösung.

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