Krieg und Frieden in der Welt

Krisenherde, Bürgerkriege und Aufstände – hiervon handeln die täglichen Weltnachrichten nur allzu oft. Es scheint, als gäbe es nur Krieg auf unserem Planeten. Selbst wenn bedacht wird, dass sich negative, schockierende Schlagzeilen besser verkaufen lassen, bleibt trotzdem das ungute Gefühl einer tief zerrütteten Welt. Zweifelsohne existierende friedliche Entwicklungen weisen wenig Relevanz für die Nachrichten auf und werden nicht gesendet. 

Europäer sehen mit aufgeklärten Augen auf diese zerrüttete Welt und verurteilen Gewalt und Krieg in den Medien. Es fehlt oft das kulturelle Verständnis und Hintergrundwissen, um alle gesellschaftlichen sowie poltischen Zusammenhänge in anderen Ländern und Regionen der Erde zu verstehen.

Auch Amerika und Europa befanden sich lange Zeit im Krieg – ein Frieden musste hart erarbeitet werden. Der „Kalte Krieg“ bspw. hielt die Welt mehr als einmal in Atem. Durch Verhandlungsgeschick und Vernunft konnte der Frieden jedoch gesichert werden.
Aus dieser Historie heraus, fühlen sich die Europäer und Amerikaner berufen, Krieg als etwas schlichtweg „Negatives“ zu sehen und vergessen dabei, dass auch auf diesen Kontinenten vor gerade einmal 100 Jahren Kriege etwas „Normales“ waren. Mittlerweile scheint der Krieg auf andere Kontinente ausgewichen zu sein, wobei allzu leicht vergessen wird, dass auch europäische Staaten und die USA vielfach Teilnehmer dieser fernen Kriege sind. Auch wenn dieser Umstand weder eine Rechtfertigung, noch eine Glorifizierung darstellt, zeigt er doch, dass „Krieg und Frieden“ nicht in eine schwarz-weiß Betrachtung stattfinden kann.

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